Gesundheitskurse

Bezuschussung der primären Prävention und Gesundheitsförderung nach § 20 SGB V

Das Angebot von Schöff Sport erfüllt die Anforderungen der gesetzlichen Krankenkassen zur Bezuschussungswürdigkeit von Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung mit seinen aktuellen Kursangeboten:

— (Zertifizierungen der ZPP aktuell abgelaufen)

Die meisten Kassen bezuschussen derzeit bis zu zwei Präventionskurse mit 80 % der Kurskosten, aber maximal mit 75 Euro pro Kurs. Die Förderung durch die Krankenkassen ist laut dem zurzeit (2018) geltenden und in Überarbeitung befindlichen “Leitfaden Prävention” der Spitzenverbände der Krankenkassen auf maximal zwei Kurse pro Versichertem und Kalenderjahr begrenzt.

Bitte informieren Sie sich zu der aktuellen Regelung vor Kursantrittt auch direkt bei Ihrer Krankenkasse. Zu Ihrer Erleichterung habe ich Ihnen einige Links zu den entsprechenden Internetseiten der Krankenkassen herausgesucht:
AOK, Techniker, Barmer GEK, DAK, HEK, IKKclassic, BIG direkt gesund, mhplus, Knappschaft

Hintergrund: “Leitfaden Prävention” des GKV-Spitzenverbandes

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben sich gemäß der gesetzlichen Vorgabe aus § 20 SGB V (Sozialgesetzbuch) auf gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien für Leistungen der Gesundheitsförderung und primären Prävention geeinigt. Damit sind die Anforderungen an die Inhalte von Angeboten und an die Qualifikationen der Anbieter einheitlich und verbindlich festgelegt.

Individuelle verhaltensbezogene Primärprävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 SGB V

Im Rahmen der individuellen verhaltensbezogenen Primärprävention, also den einzelnen Versicherten als Privatperson betreffend, wurden vier Handlungsfelder mit dazugehörigen sogenannten Präventionsprinzipien bestimmt, in die die Kursangebote einzuordnen sind. Die Handlungsfelder lauten:

1. Bewegungsgewohnheiten
2. Ernährung
3. Stressmanagement
4. Suchtmittelkonsum

Das hier relevante Handlungsfeld “Bewegungsgewohnheiten” gliedert sich in die Präventionsprinzipien

– “Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität”
– “Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme”

Desweiteren gelten für die Bezuschussungsfähigkeit folgende allgemeine
Kriterien für Breitenwirksamkeit und Nachhaltigkeit:

“Krankenkassen fördern ausschließlich zeitlich befristete Maßnahmen [..] Eine kontinuierliche Inanspruchnahme von Maßnahmen (Dauerangebote) kann von den Krankenkassen nicht finanziert werden. Die Teilnehmer der Maßnahmen sollen befähigt und motiviert werden, nach Abschluss der Intervention das erworbene Wissen bzw. die erworbenen Fertigkeiten / Übungen selbstständig anzuwenden und fortzuführen sowie in ihren (beruflichen) Alltag zu integrieren. Krankenkassen und Anbieter weisen daher die Versicherten / Teilnehmer auf ergänzende Angebote, z.B. von Sportvereinen, Volkshochschulen hin, die in Eigenverantwortung wahrgenommen werden können. Zur Erhöhung der Breitenwirksamkeit der verfügbaren finanziellen Mittel ist ferner die Förderung durch die Krankenkassen auf maximal zwei Kurse pro Versichertem und Kalenderjahr begrenzt. Die Wiederholung gleicher Maßnahmen im Folgejahr ist auszuschließen. Die Übernahme bzw. Bezuschussung von Mitgliedschaftsbeiträgen in Sportvereinen, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sowie die Gewährung finanzieller Anreize nach § 20 SGB V hierzu ist nicht zulässig.”

(siehe “Leitfaden Prävention” des GKV-Spitzenverbandes)